„Soziale“ Medien – Mal Butter bei die Fische

Soziale Medien, sind sie nicht ein Segen und ein Fluch gleichzeitig?

Anfang der 2000er haben diverse Plattformen das Licht des Internets entdeckt, nach und nach wurden es mehr und mehr.
Facebook, Instagram, Tiktok, Youtube, Google+, Twitter, später X…. Wie sie nicht alle heißen. Manche sind noch da, andere sind gegangen.

Viele haben darüber später reale Kontakte gefunden, die zu Freunden wurde, andere konnten Ihre Hobbys damit ausleben oder auch anderen vorstellen. Sich mit anderen zu gemeinsamen Interessen austauschen. Kreativ werden und es der Welt zeigen.

Ich persönlich fand Google+ eigentlich eine gute Lösung, aber das ist ja schon einige Jahr Geschichte.
Facebook ging Anfangs noch, mittlerweile finde ich es immer schlimmer, auch Instagram (gehört ja wie Facebook zu Meta) nervt zunehmen. Warum?
Nun, Facebook wird einem immer mehr von dem in die Timeline gespült, was ich zumindest nicht sehen möchte:
– Fakenews
– Hasspostings
– KI-generierte Dinge, die einem als echt verkauft werden
– Der Algorithmus bestimmt, wem was angezeigt wird
usw. usf.
Instagram ist da nicht viel anders, und dazu noch irgendwie für Fotografen nicht wirklich geeignet (Briefmarken-große Bilder, mittlerweile die „Reels“, die immer mehr werden…). Auch da gibt es dann noch die negativen Inhalte wie auf Facebook.
Heute möchte ich mich aber erstmal nur auf das Facebook-Dilemma einlassen.

Ich für meinen Teil sehne mich nach einer Plattform, wo ich selbst die Inhalte bestimmen kann, die ich sehe, im Idealfall sogar unerwünschte Dinge dauerhaft ausblenden kann. Aber ich möchte auch einfach sinnvoll suchen können nach meinen Interessengebieten. Mich da mit anderen austauschen können.
Meine Bilder teilen können, die dann auch gesehen werden, und nicht nur 3 von 100 Nutzern angezeigt werden, solange man nicht dafür extra bezahlt.
Versteht mich nicht falsch, es geht mir nicht ums nicht Bezahlen wollen, sondern einfach die ganze Art und Weise dort. Ich möchte einfach über meine Timeline selber bestimmen und auch, das andere über Ihre selbst bestimmen können, nicht irgendein Konzern.

Nun teste ich gerade zwei Plattformen, die es mir wert sind, darüber ein paar positive Worte zu verlieren.
1. Friendica.
Was ist Friendica? Ein Teil des Fediverse.

Was ist das Fediverse? Eine großes Konstrukt dezentraler sozialer Medien. Dahinter steckt keine Firma die Eure Daten will, sondern viele Menschen, die einen Server aufsetzen und diesen dann zur Nutzung anbieten, wie Friendica, aber auch Mastodon, Peertube, Pixelfed und noch viele andere.

Friendica wird gerne als ähnlich wie Facebook bezeichnet. Es ist natürlich nicht genau das gleiche, aber schlechter? Nö. 🙂

Auf den ersten Blick ist es, wie alles ungewohnte, befremdlich. Aber da kann man sich ja mit beschäftigen, und irgendwann ist es nicht mehr so kryptisch wie Matrix-Code.

Ist das eine Alternative? Ich tue mich mit dem Begriff mittlerweile etwas schwer, da es andeutet, nicht vollwertig zu sein, aber das kann man so ja gar nicht sagen. Manchmal ist die Alternative für den einen, das Lieblingswerkzeug für den anderen.
Was ist also Friendica für mich? Sagen wir, ein möglicher Nachfolger. 😉

Interesse? Probier es doch auch mal aus. Mich findest Du dort unter tikaey@friendica.de.

Rede war aber von zwei Plattformen, auf denen ich mich breit mache.
2. Pixelfed
Was ist Pixelfed? Nun, wie oben schon erwähnt, gehört Pixelfed auch zum Fediverse. Es ist allerdings keine Plattform für Textbeiträge wie Friendica, sondern in der Art eher wie Instagram. Aber auch hier: Kein Konzern im Hintergrund der Deine Daten will, und es gibt Bilder in vernünftiger Auflösung, und auch hier kann man über seine Timeline selber bestimmen.

Hierfür habe ich jetzt gerade keine Maskottchenbilder zur Hand, aber ich zeige euch hier einen Screenshot dort aus meinem Profil, dass Ihr einen kurzen Eindruck habt, wie es aussieht.

Und die Profilseite sieht auch recht bekannt aus.

Alles in allem bin ich bisher von beiden Plattformen recht begeistert.

Seid Ihr auch im Fediverse?

Related Images:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert