Jever – Ein Kurzurlaub (Teil 1)

Wir sind ein paar Tage weggefahren, ein kurzer Urlaub, natürlich mit der Aussicht auf interessante Fotos, überwiegend Viecher wie immer, aber auch ein bisschen was anderes. Ein bisschen entlang der friesischen Küste, ein paar Nachtaufnahmen. (Klick auf Bild = große Darstellung)
Jever sollte dafür unser Startpunkt sein, also dort, wo wir uns im Hotel eingenistet haben.

Ortsschild Jever
©Kiki

Wir haben uns das Hotel Schützenhof Jever ausgesucht.
Ein paar Punkte zu dem Hotel:
– Die Betten sind gut, man sinkt nicht bis zum Boden ein!
– Sehr freundliches Personal.
– Gutes Frühstücksbuffet
– Der Plan vom Hotel, den man an der Rezeption bekommt, ist nicht so ganz korrekt. 😉

Hotel Schützenhof Jever am Abend

Hotel Schützenhof Jever am Abend

Nachdem wir uns dort eingerichtet haben, nahmen wir uns den ersten Punkt vor, den wir hatten, eine Fotoausstellung besuchen.
Bekannt wurde uns das über den Youtuber Lars Bergmann. Vom ortsansässigen Fotoforum Jever gab es die Ausstellung „Sichtweisen“.
Es war ein Kontrast zu unserer Ausstellung in Cloppenburg im Frühjahr. Aber ein angenehmer, wir mussten ja erst lernen. 🙂
Die Ausstellung umfasste sehr verschiedene Bilder, und durchaus sehr gute dabei. Nach dem Besuch dort wollten wir selber noch fotografieren. 😉

Kein Naturschutzgebiet, einfach nur ein Ort in der Nähe, der hoffentlich ein paar Motive bietet.
Es war ein kleiner „Rastplatz“ an einer kleinen Straße, direkt neben einem kleinen Kanal. Auf dem Weg dorthin gab es eine Graugansfamilie, die sich aber entschied, lieber woanders hinzugehen als dort, wo Menschen gerade ankommen. Also ging es weiter.
Und wir wurden am Ziel gleich von verschiedenen Vogelstimmen begrüßt. Unter anderem eine Rohrammer und ein Teichrohrsänger, die sich nicht blicken lassen wollten, aber der Schilfrohrsänger wollte dann doch gerne auf ein Foto. 😉

Schilfrohrsänger im Schilf

Schilfrohrsänger im Schilf

Zwischendurch die Bank genutzt und mal hingesetzt, kam auf ein Mal was angeflogen und landete auf dem Asphalt der kleinen Straße, eine Köcherfliege. Sie saß dort einige Zeit und so konnte man auch ein bisschen mit der Perspektive spielen.

Fotografierend auf der Bank
©Kiki
Köcherfliege auf dem Asphalt

Dann ließ sich noch an einer Stelle unweit von dem Punkt, wo die Fotos des Schilfrohrsängers entstanden sind, ein anderer Vogel blicken, den wir erst nicht identifizieren konnten. Ein erster Versuch mit Google Lens ergab nichts eindeutiges. Später unter besseren Lichtbedingungen kam dann etwas heraus.
Ich hatte doch vor kurzem mein erstes Blaukehlchen fotografiert, so zeigte sich jetzt nochmal eines, aber dieses Mal ein Weibchen.

Weibliches Blaukehlchen auf Schilf

So gab es dann heute auch noch eine Premiere, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Außer Wildlife stand am ersten Tag noch ein „Location-Check“ an.
Ich habe seit längerem eine Fotoidee im Kopf, bei der ich mich selber vor die Kamera stellen muss, mangels Model. 😉 Und es braucht dazu eine Straße mit Kopfsteinpflaster, alte Gebäude und auch alte, passende Straßenbeleuchtung. Und dann sollte es auch noch dabei regnen, eventuell etwas diesig oder neblig sein, und die Straße entsprechend feucht-glänzend. Man kann sich gut vorstellen, wie schwer das zu planen ist, wenn man so eine Ecke nicht gerade vor der Haustür hat.
So wirklich optimal war keine Stelle zu finden, und es kam auch nicht wirklich dann später zu dem Foto, aber irgendwann setze ich das mal um. 😉

Da auch noch ein Besuch in Wilhelmshaven bei Dunkelheit geplant war, wollten wir hier zumindest auch schon mal eine Stelle in Augenschein nehmen, die das Ziel am nächsten Abend sein sollte: Die Kaiser-Wilhelm-Brücke.
Schauen, wo man gut parken kann, welche Perspektive gut sein könnte.
Danach ging es dann noch zu einer anderen Stelle, dem Rüstringer Berg. Ein bisschen ans Wasser, und auf den einen oder anderen Vogel hoffen.
Gehört haben wir unter anderem einen Pirol, der aber leider nicht zu sehen war.
Fotografieren konnte ich da noch die Flussseeschwalbe bei der Jagd nach Fisch. Das Fotografieren ist da auch nicht immer ganz leicht, da die auf einmal einen Haken schlagen, um in den Sturzflug überzugehen. Aber manchmal klappt es dann ja doch. Und die einzelnen Momente davon zu erwischen ist schon interessant. 🙂

Flussseeschwalbe kurz vor dem Eintauchen

Flussseeschwalbe kurz nach dem Eintauchen

Flussseeschwalbe  wieder am Aufsteigen

Flussseeschwalbe aus dem Wasser heraus

Flussseeschwalbe am Höhe gewinnen

Flussseeschwalbe im Vorbeiflug

Flussseeschwalbe sucht neue Beute

Flussseeschwalbe taucht mit dem Kopf voran ins Wasser ein

Flussseeschwalbe mit Beute auf dem Weg zum Nest
Endlich eine Beute erwischt

Abends haben wir dann nochmal versucht, ob wir meine Bildidee in der Altstadt umsetzen können, aber es passte immer noch nicht.

Fortsetzung folgt in Kürze. 🙂

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