Jever – Ein Kurzurlaub (Teil 2)

Zum ersten Teil geht es hier.

Der zweite Tag stand im Fokus einer Küstentour.
Richtung Neuharlingersiel in den Hafen, da wollte Kiki einige Fotos machen. Ich habe für mich da keine Hafenmotive gesehen, aber dort gab es auch Wildlife, daher habe ich mich dem gewidmet. 😉
Rauchschwalben waren einige dort unterwegs, und wer schon ein Mal versucht hat, welche im Flug zu fotografieren, weiß wie schwer das ist.
Obwohl es mir schon zwei Mal gelungen ist (mehr oder weniger gut) habe ich das auch dieses Mal versucht. Aber es ist mir nicht geglückt, die Chancen ergaben sich dort nicht so wirklich.

Rauchschwalben im Hafen auf Tau
Rauchschwalbe

Was ich in Neuharlingersiel nervig fand: Diese Parkplätze mit Kameraüberwachung und automatischer Erfassung. Seit meiner Erfahrung damit vor ein paar Monaten (die ich persönlich als arglistige Täuschung oder als totales Versagen ansehe (eine Geschichte für sich)) halte ich von denen gerne Abstand.

.Danach ging es für uns dann weiter Richtung Westen. Und hoffentlich in Richtung besseres Wetter.
Allerdings hat das Wetter da leider nur bedingt mitgespielt, wir waren aber froh, als dann doch mal blauer Himmel und Sonne zu sehen war, wenn auch nicht für lange.
Aber für ein Farbenspiel passte der blaue Himmel mit dem Raps gut.

Landschaftsbild, Raps im Vordergrund, blauer Himmel mit WOlken
©Kiki

Da selbst der Regenradar dann auch nichts gutes mehr erahnen ließ, ging es erst einmal zurück Richtung Jever. Nach einer kleinen Pause im Hotel, fuhren wir dann am frühen Abend nach Wilhelmshaven zum vorher besuchten Spot, so dass wir dann etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang da sein würden, genug Zeit uns passend zu positionieren. Die Wettervorhersage und auch das Regenradar klang relativ optimistisch, dass der Regen rechtzeitig vorbei ist. Nasse Straßen in Verbindung mit Architektur in der Nacht hat ja was, aber der Regen selbst muss nicht währenddessen sein. 🙂

Wir fuhren also direkt in die Nähe der Brücke, und… ratet Mal:

Es regnete immer noch. 🙁

Der Regenradar versprach zwar immer noch, dass es noch vor dem Sonnenuntergang aufhören sollte, aber das hat sich dann wieder verzögert.
So gab es dann zwischendurch erst einmal einen Imbiss, damit wir auch nicht vom Fleisch fallen. 😉

Irgendwann wurde der Regen dann tatsächlich nach und nach weniger (wenn er auch nicht ganz aufhörte), und man konnte anfangen.
Wir stiegen aus und stellten uns gleich ums Eck hin, um von dort die ersten Aufnahmen zu machen, obwohl es noch nicht richtig dunkel war. Dabei gleichzeitig mit Regenschirmen die Kamera bzw die Frontlinse des Objektivs vor Regentropfen zu schützen, war alles andere als handlich.

Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke

Die Lichter kommen bei der wenigen Dunkelheit noch nicht genug raus, also nochmal etwas später und dann auch ein bisschen anderer Bildausschnitt.

Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke

Irgendwie gefällt mir die Perspektive nicht so ganz. Aber wir wollten ja eh noch andere Stellen ausprobieren. Also rüber auf die andere Seite!
Aber halt, Stop! Vorher gab es noch das menschlichste aller Bedürfnisse, eine Toilette musste gesucht werden (vielleicht hat das ja der Regen verstärkt ;)). Den Zeitpunkt kann man sich ja nicht so aussuchen, daher war jetzt handeln angesagt. Aber wohin?
Digitale Kartenapps können da ja schon helfen, und so suchten wir uns eine bei einem McDonalds aus, die übrigens wirklich sauber war, und machten damit eine erzwungene Pause.

Wieder zurück zum Ort des Geschehens… oder des Fotomotivs, fuhren wir auf die andere Seite der Brücke, wie geplant. Also auch hier einen guten Ausschnitt wählen.

Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke

Hier finde ich, wirkt das Bild durch den spitzeren Winkel der Brücke gleich viel tiefer.
Versuchen wir es doch nochmal von der rechten Seite aus im Hochformat.

Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke

Naja, einen Blumentopf kann man damit nicht gewinnen, aber man muss ja auch Mal ausprobieren. 😉

Dann wollte ich noch direkt vor der Brücke (also oben) ein Bild machen, ich hatte auch eine Idee im Kopf, wie es werden sollte.
Aber zwei Dinge haben mir den Plan zunichte gemacht.
1. Autofahrer, die IMMER wieder kamen (nicht gesammelt, immer einzeln, aber da ich das mit der Ampel abpassen wollte, musste das passen, und dem war nicht so, ich wollte keine Lichtspuren der Autos).
Einer meinte dann sogar direkt vor der Kamera stehen zu bleiben und „Gib 5“ zuzurufen. Ähm …
2. Und wieder einsetzender – leichter – Regen! Und damit Tropfen auf der gewölbten Linse des Objektivs, die ich dazu auch noch erst nach dem x-ten Versuch gesehen hatte.

Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke

Eine größere Brennweite wäre auch vorteilhaft gewesen, hatte ich da aber dann nicht zur Hand. Aber war dann eben nix.
Eigentlich hätte ich noch mehr Wunschziele gehabt, aber der Regen am Anfang hatte schon Zeit gekostet, und wir mussten am nächsten Tag aus dem Hotel auschecken, also relativ früh aufstehen. Und mittlerweile war es kurz vor Mitternacht, daher ließen wir das dann lieber bleiben und statten Wilhelmshaven dann mal einen extra Besuch ab, der nur dort stattfindet. 🙂
Also ab ins Hotel, und zusehen, dass man in die Federn kommt.

Der letzte Tag hatte dann noch was gutes für uns, aber das kommt dann im dritten und letzten Teil. 🙂

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