Klingt doch irgendwie gut, oder? 😀
Der Name steht für ein Skript, welches ich mir – mithilfe von KI – erstellt habe. Warum? Um mir gewisse wiederkehrende Dinge zu vereinfachen.
Hintergrund: Ich habe in meinem Workflow durch gewisse Umstände einen zusätzlichen Aufwand, den ich mir gerne einfach halten wollte. Was liegt da also näher, um das soweit möglich zu automatisieren?
Aber von Anfang an:
Ich wollte Teile meiner RAW-Dateien (insbesondere von der Wildlife-Fotografie) mit KI entrauschen, dies geht unter Linux (Stand heute) noch nicht. Dafür gibt es dann einen Mini-PC mit Windows, den ich über das Netzwerk anspreche.
Anfangs war der Weg so:
- nach dem Import der RAW kopiere ich in Darktable die, die entrauscht werden sollen in einen extra Ordner mittels Dateimanager
- Ich logge mich mit RustDesk auf den Mini-PC auf und entrausche die Bilder. (diese werden dann dort als .dng erstellt)
- Ich ziehe mir die .dng dann auf meinen Linux-Rechner rüber
- Ich importiere diese in Darktable und bearbeite die dann final
Man kann sich vorstellen, dass das schön einiges an Klickerei ist, wenn man das alles manuell machen muss. Also musste ein Skript her, welches diese Arbeiten übernimmt. Dann dieses noch (auch mithilfe der KI) in eine grafische Oberfläche (GUI) packen.
Nach und nach kam sogar noch mehr Funktionalität dazu. Insgesamt macht es jetzt folgendes:
- Beim Start:
- Aufwecken des Mini-PC über das Netzwerk mittels WakeOnLan
- Einhängen der Freigabe des Ordners (in dem auf dem Mini-PC gearbeitet wird)
- Bei Klick auf den ersten Button:
- Verschieben der RAW auf die eingehängte Freigabe
- Vorhandene .xmp in dem Ordner werden gelöscht da die nicht benötigt werden
- Verschieben der RAW auf die eingehängte Freigabe
- Bei Klick auf den zweiten Button:
- Verschieben der .dng von der Freigabe auf dem Mini-PC in mein dafür vorgegebenes lokales Verzeichnis
- Importieren der .dng in Darktable
- Bei klick auf den dritten Button:
- Auf Nachfrage: Aushängen der Freigabe
- Auf Nachfrage: Mini-PC in den Ruhezustand versetzen
- Skript beenden
Macht Spaß und funktioniert. 🙂
Achja, den Namen hat die KI sich aufgrund der Funktionalität des Skriptes ausgedacht und ich finde ihn nicht schlecht. Es geht um Darktable und DxO und den Dateiaustausch, also genau passend.
Und so sieht die GUI aus:

Und jetzt bin ich angefixt, und überlege, was entweder dieses Skript noch können sollte, oder was ich unabhängig davon sonst noch brauchen könnte. 😀